blank
Galerie

Wasabi, Wissenschaft und Medizin

Viele Studien belegen, dass Wasabia japonica chemische Bestandteile enthält, die effizient bei verschiedenen Krebsformen wirken. Diese Bestandteile sind bekannt als Isothiocyanate, die bei der enzymatischen Zersetzung von Glucosinolatmolekülen entstehen. Wenn Wasabizellen zerstört werden, kommt das Glucosinolat in Kontakt mit Myrosinase, die als Katalysator die Umwandlung in Isothiocyanate bewirkt. Wasabi enthält mehr als 20 verschiedene Isothiocyanate (Ina et al, 1990, Sakura et al 1993). Wasabi-Isothiocyanatextrakte wurden nachweislich wirksam gegen Magenkrebs (Tanida et al, 1991, Fuke et al 1994, Fuke et al 1997, Shin/Lee 1998, Ono et al 1998), Lungenkrebs (Yano et al 2000), Leukämie (Nakamura et al 2001) und Brustkrebs (Nomura et al 2005) eingesetzt. Da diese Studien allerdings außerhalb Europas durchgeführt worden sind, lassen sie sich nicht unbedingt analog für unsere Breitengrade übernehmen.